Wir haben noch ein paar Tage Zeit, bis wir wegen eines wichtigen Termins wieder in Köln sein müssen – wollen aus diesem Grund aber auch nicht zu weit fahren. Da wir beide noch nie in Antwerpen waren, die Wettervorhersage perfekt für eine Stadtbesichtigung ist und man auf dem CityCamping Antwerpen noch einen schönen Stellplatz für uns hat, fällt uns die Entscheidung leicht:


Der Platz liegt auf der schäl Sick, die in Antwerpen links liegt und „Linkeroever“ heißt. Von hier kommt man auf drei Wegen schnell ins Zentrum und im Laufe der Tage benutzen wir sie alle:



Direkt an der Schelde stehen auf der Innenstadtseite der Straße große, imposante Häuser während die Renovierung der ehemaligen Hafenanlagen noch andauert:




Nur wenige Schritte weiter beginnt das malerische historische Zentrum:












Jeden Sonntag findet in Antwerpen der Vogelmarkt statt, auf dem heute alles mögliche gehandelt wird – nur lebende Tiere haben wir nicht gesehen:












Und natürlich darf auch das nicht fehlen

Der Montag ist regnerisch. Wir nutzen das für Besichtigungen im Inneren und beginnen mit der Kathedrale, wo wir auch einige Werke von Rubens bestaunen können, obwohl das Rubenshaus leider gerade renoviert wird und geschlossen ist:












Der Bahnhof heißt bei den Antwerpenern auch Eisenbahnkathedrale – man versteht sofort, warum:





Der Weg dorthin führt uns über die Shoppingmeile und wir entdecken durch Zufall diese Mall:




Antwerpen ist die Welthauptstadt des Diamantenhandels und daher runden wir den Tag mit einem Besuch im DIVA-Museum ab:






Der Dienstag verspricht blendendes Wetter und anstelle einer Hafenrundfahrt entschließen wir uns, mit dem Wasserbus nach Fort Lillo zu fahren, einem kleinen Polderdorf, das im Gegensatz zu vielen anderen nicht dem Hafenausbau weichen musste. Es ist nett aber an diesem Dienstag sehr verschlafen, so dass wir nicht lange bleiben:










So haben wir nachmittags noch Zeit für einen Besuch im Jugendstil-Viertel. Wir stellen unsere Räder an einer Kreuzung mit vier zusammen passenden Häusern ab, die die Jahreszeiten zum Thema haben:




Und dann tauchen wir tiefer in das Viertel ein und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus:








Und zum Abschluss noch eine wunderschöne blaue Stunde:




