Auch für die nächsten Tage wird unbeständiges Wetter und reichlich Regen vorhergesagt und so wählen wir als nächstes Ziel eine größere Stadt – dort kann man auch ‚drinnen‘ Neues entdecken.
Da der Stellplatz in der Stadt wirklich schlechte Bewertungen hat, entscheiden wir uns für den 8 km außerhalb gelegenen Camperpark Medina Asahara. Man kann nicht reservieren aber wir haben Glück und bekommen noch einen Platz.
Während der maurischen Herrschaft entschied sich der Kalif im Jahr 936 etwas außerhalb von Córdoba eine neue Stadt zu bauen: Madīnat az-Zahrā. Da das Kalifat zu Ende ging, wurde sie nur 75 Jahre lang bewohnt und geriet in Vergessenheit. Heute sind ca. 15% ausgegraben und die Arbeiten dauern noch an. Dennoch zählen die Ruinen bereits seit Jahren zum Weltkulturerbe:








Die historische Altstadt ist zum Teil noch von der alten Stadtmauer umgeben:



Die Brücke über den Guadalquivir haben schon die Römer gebaut, von denen man im Vergleich zu anderen Städten aber nur wenige Spuren findet:




Die Moschee von Córdoba war so groß, dass – würde sie heute noch als solche genutzt – sie die drittgrößte der Welt wäre. Genutzt wird sie tatsächlich seit vielen Jahrhunderten christlich und ist dadurch erhalten geblieben. Schon von außen ist die Mezquita-Catedrale absolut beeindruckend:




An ganz vielen Stellen erkennt man die ehemalige Moschee






in die eine Kirche hineingebaut wurde









Nach der Besichtigung lassen wir uns durch das istorische Zentrum treiben, das uns am besten gefällt, wenn man sich von den großen Touristenmassen entfernt:

















So gelangen wir auch zur Villa Viana, die als Ausdruckvon Macht und Reichtum um 12 Patios herum gebautwurde:















