Wir wollen noch ein wenig an der Costa Calida, an der auch Cartagena liegt, bleiben und entscheiden uns für Águilas, eine kleine Hafenstadt, und kommen auf dem Campingplatz Bellavista knapp außerhalb der Stadt unter.

Das Städtchen hat einen kleinen aber hübschen historischen Stadtkern:

Auch die Kirche liegt am zentralen Platz, der – im Sommer bestimmt besonders angenehm – so von dichten Bäumen überschattet wird, dass ein Foto der kompletten Kirchenfront einfach nicht möglich ist:

Águilas hat einen recht großen Hafen, unter anderem auch eine Fischereiflotte:

Es gibt eine historische Markthalle, die leider nur noch sehr abgespeckt genutzt wird:

Oberhalb der Stadt liegt ein Castell, das wir besichtigen können:

Águilas sieht sich selbst als eine Hochburg des Karneval – und dieser Ikarus soll ein Denkmal dafür sein. Wo der Zusammenhang ist, habe ich allerdings nicht herausfinden können:

Águilas wurde recht früh an die Eisenbahn angeschlossen, unter anderem wegen des Transports von Mineralien, die in Águilas vom Schiff auf die Bahn verladen und weitertransportiert werden. Der Steg dazu ragt bis heute in eine der Buchten:

Vom Campingplatz kommt man mit wenigen Schritten an den Strand. Und nicht nur hier sondern an so gut wie jedem Strand im angrenzenden Naturreservat, der nicht direkt an eine Ortschaft angrenzt, sieht man freistehende Wohnmobile. Vor einigen Jahren hat Spanien den Versuch unternommen, das zu unterbinden aber wie es scheint, wurd es nun doch wieder toleriert. Unseres ist es dennoch nicht …

Ursprünglich hatten wir nur zwei Übernachtungen gebucht aber dann geht leider der Regler an unserem Gasgrill kaputt. Wir verlängern noch einen Tag und klappern die Eisenwarenhändler ab – leider erfolglos. Aber so lernen wir auch die Industriegebiete von Águilas kennen 😜

Link zur Landkarte