Kurz vor dem Start zu unserer Frühlingsfahrt stand unser Wohnmobil, das sich dank Luftfederung normalerweise immer in die Waage bringt, plötzlich ganz schief auf dem Parkplatz. Und da wir im letzten Jahr auf der Rückfahrt aus Portugal hinten rechts einen gerissenen Luftbalg hatten, waren wir natürlich sehr beunruhigt. Eine Fiat-Werkstatt in unserer Nähe ließ sich erweichen und gab uns für Freitagmorgen einen Kontrolltermin. Der Meister konnte keinen Defekt feststellen und ging von einer Fehlfunktion aus.

Und so sind wir mit nur 24 Stunden Verzögerung gestartet und endlich wieder unterwegs. Wie so oft ist unsere erste Station Luxemburg: Nicht nur, weil Diesel und Kaffee hier günstiger sind sondern auch, weil es kein Pfand auf Getränkeverpackungen gibt. Die Müllsäcke voll mit leeren Wasserflaschen und Bierdosen am Ende unserer ersten Fahrt waren uns eine Lehre 😉

Weil für den Samstag gutes Wetter vorhergesagt ist, bevor eine Kaltfront über weite Teile Europas zieht, entschließen wir uns, erst am Sonntag weiterzufahren und finden einen Stellplatz auf dem Camping Schützwiese in Wasserbillig.

Der nächste Morgen begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein und wir können das erste Mal in diesem Jahr draußen frühstücken:

Direkt vor dem Campingplatz beginnt der Radweg entlang der Sauer – perfekt um unsere neuen eBikes mal ausführlich zu testen:

Wir schlendern durch Echternach und können am Marktplatz den zahlreichen Angeboten nicht widerstehen:

Das letzte Mal sind wir zu Corona-Zeiten hier gewesen und konnten die Kirche nicht besichtigen. Das wird diesmal nachgeholt:

Am Abend zeigen die Computer an unseren Rädern, dass wir gute 50 Kilometer gefahren sind – wir sind echt kaputt und ich weiß, dass ich einen anderen Sattel brauche. Aber die Räder haben sich bewährt und wir freuen uns schon auf viele schöne Ausflüge damit in den nächsten Wochen.

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