Wir haben uns entschieden, unsere Wohnung umfassend zu renovieren. Es werden nicht nur die Wände gestrichen,  sondern auch alle Türen und Zargen erneuert und wir lassen Parkett verlegen. Und damit die Handwerker freie Bahn haben, wird die Wohnung fast vollständig leergeräumt.

Da wir aber trotzdem in der Nähe bleiben wollen, haben wir uns für diese Zeit einen Stellplatz auf dem Campingplatz Stadt Köln in Köln-Poll reserviert und uns dort häuslich eingerichtet:

Während Udo das seit Kindesbeinen kennt, ist es für mich die erste Dauercampererfahrung und gerade zu Beginn ist alles sehr spannend 😀.

Wir haben zwar keinen direkten Rheinblick – aber immerhin einen Rheinbrückenblick:

Auch in unserer Wohnung geht es voran. Binnen zwei Tagen waren Umzugskartons und Möbel in zwei Container verladen, die nun eingelagert sind bis alles wieder zurückkehren kann:

Inzwischen sind auch Türen, Zargen und Laminat entfernt und der Boden vorbereitet:

Der alte Ortskern von Poll ist ein Gewirr aus schmalen Gassen, entlang derer nicht nur aber auch schöne Häuser und nette Ecken zu finden sind:

Freitags gibt es einen Wochenmarkt, dessen Angebot sich durchaus sehen lassen kann:

Auch ein paar nette Restaurants haben wir im Laufe der Zeit ausprobiert:

Das Alt Poller Wirtshaus besticht durch seinen wunderschönen Biergarten.

Nur ein paar Meter weiter habe ich einen Italiener entdeckt, der ausschließlich hausgemachte Pasta für die Nudelgerichte verwendet:

Dass das Flo Salento ein vegetarisches Restaurant ist, hatte ich in meiner Euphorie glatt übersehen – das finden wir heraus, als Udo die Speisekarte studiert. Wir bleiben trotzdem und die Küche dort bekommt die seltene Auszeichnung ’schmeckt sehr gut – das Fleisch fehlt echt nicht‘ 😉.

Der Campingplatz liegt in einem Naturschutzgebiet mit vielen Rad- und Spazierwegen:

Das nutzen wir zu einer schönen Radtour mit Freunden, die uns am Rhein entlang bis zur Groov führt und nach einer Fahrt mit der Fähre „Krokodil“ auf der anderen Rheinseite wieder zurück:

Entlang des Weidenwegs stehen Obstbäume, von denen man sich Früchte pflücken darf. Inzwischen sind Äpfel und Birnen reif und wir können nicht widerstehen:

Zur Gamescom wird es sehr voll auf dem Platz und die Zahl der Zelte nimmt rasant zu. Aber es gibt auch Gamer, die sich mehr Luxus gönnen und dennoch leicht zu erkennen sind:

Im Rahmen des Gamescom-Festivals gehört die Hauptbühne für etliche Stunden Arsch huh, die – nicht zuletzt anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl – ein Programm unter dem Motto

Inzwischen liegt zu Hause das Parkett – es sieht einfach toll aus:

Wenn auch die Handwerker die Hauptarbeit erledigen, sind wir doch nicht völlig untätig:

Alle Steckdosen, Schalter und Rahmen mussten für die Malerarbeiten abgenommen werden und sie alle zu reinigen ist tatsächlich eine Sache von mehreren Stunden.

Am letzten Samstag im August finden nach einer sehr langen Corona-Pause endlich wieder die Kölner Lichter statt. Dazu gehört auch traditionell der Stadt-Achter und sowohl die Ruderboote als auch die Schiffe, von denen aus man das Feuerwerk bestaunen kann, kommen am Campingplatz vorbei. Welch ein Logenplatz!

Der Maler ist schon ein paar Tage vor unserem Wiedereinzug mit den Decken fertig und wir können damit beginnen, Lampen und Galerieschienen wieder anzubringen:

Als wir am Samstagabend nach getaner Arbeit zum Campingplatz zurückkehren erwartet uns dort eine nette Überraschung: Der einmal monatlich stattfindende Kunsthandwerkermarkt des Kreativ Klüngel Köln statt. Von all den schönen Sachen haben es mir die Karnevalsorden aus Kronkorken ganz besonders angetan 

Das Wetter wird langsam herbstlich und vor allem der Wind hat echt zugelegt. Da lassen einige wunderbar bunte Drachen steigen:

Und auf den Tag fünf Wochen nach dem Ausräumen bringt das Umzugsunternehmen Möbel und Kartons zurück:

Link zur Landkarte