Auf der Suche nach einem Stellplatz im Großraum Neapel stoßen wir auf einen, der damit wirbt, dass man die Reggia di Caserta, einen der größten Paläste Europas, in wenigen Minuten zu Fuß erreichen könne. Es wurde im 18. Jahrhundert als Residenz der Bourbonen für deren Herrschaft über die Königreiche Neapel und Sizilien errichtet.
Wir kommen am späten Nachmittag an und gehen gleich hinüber zum Schloss. Der Park ist schon geschlossen aber die königlichen Räume können wir noch besichtigen. In dem nach Plänen von Vanvitelli gebauten Barockpalast kommen wir aus dem Staunen über die Größe und die Pracht nicht mehr heraus.
Aufgang zu den Gemächern:






Kapelle:



Aufeinanderfolgende Säle mit fantastisch verzierten Wänden und Decken, Kunstwerken und Lüstern und Möbeln:


























Manches Kuriose gibt es auch, wie Vogelkäfige mit Uhr im Boden oder auch eine Krippe von mehreren Quadratmetern:





Die Zimmerfluchten sind so lang, dass man versteht, wie dieses Wort zustande kommt:

Die Bibliothek erstreckt sich über mehrere Räume und umfasst auch ein Deutsch-Italienisches Wörterbuch:





Nach der Besichtigung sind wir hungrig und finden in der Altstadt von Caserta ein nettes Restaurant, in dem sich im Laufe des Abends immer mehr Italiener einfinden – ein Zeichen, dass wir gut gewählt haben:

Bevor wir am nächsten Tag weiterfahren, wollen wir uns umbedingt noch den Park anschauen, der sich über eine Länge von sage und schreibe 3 km erstreckt:




Die vorherrschenden Farben sind das Grün des Rasens und der Bäume und das Weiß der Statuen:



Eine einzige Rabatte ist mit farbigen Blumen bepflanzt:

Die Abfolge von Brunnen in der Mitte werden aus einem Wasserfall gespeist:
