Heute steht ein Besuch in Matera auf dem Programm. Es ist Jahre her, dass wir diese Stadt zuletzt besucht haben und seitdem hat sich viel getan! Insbesondere die Sassi haben sich verändert, seit sie aus ihrem viele Jahrzehnte währenden Dornröschenschlaf erweckt wurden:

In Matera führt ein Karst-Canyon bis in die Stadt hinein, an dessen Hängen die Altstadt liegt, die seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe ist.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Schlucht kann man zu einigen der ursprünglichen Höhlen aufsteigen:

Viele der Häuser hier haben Räume, die aus Höhlen im Fels bestehen. Ein kleines Museum lässt die prekären Lebensumstände erkennen, die in den 50er Jahren dazu führten, dass man die Bewohner umsiedelte:

Aber nicht nur Wohnungen wurden in den Fels gebaut, sondern auch Kirchen. Wir besichtigen die Chiesa dell’Idris, die durch ein Tunnel im Fels mit der Kirche San Giovanni in Monterrone verbunden ist. Leider darf man zum Schutz der erhaltenen Fresken nicht fotografieren:

Ein gewichtiger Grund für den Kulturerbe-Status waren neben den Höhlenwohnungen viele Millionen Liter fassende Zisternen, deren größte die Palombaro lungo war und die der Trinkwasserversorgung dienten. Das Wasser wurde über Kanäle und verschiedene Zwischenspeicher hineingeleitet und dabei auch gefiltert und geklärt:

Aber natürlich hat Matera auch abseits der Sassi einiges zu bieten:

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