Von den Hängen des Ätna führt unser Weg nach Agrigent. In San Leone, dem ‚Lido‘ von Agrigento liegt der Campingplatz Nettuno mit wunderschönen Stellplätzen unter Bäumen und direktem Zugang zum Meer:




Wir haben die Idee, uns hier mit den Rädern zu bewegen, aber die ‚Probefahrt‘ bis zum Hafen von San Leone führt leider zu der Erkenntnis, dass mein Handballen dafür noch nicht genügend geheilt ist.

Also fahren wir mit dem Bus zum Valle dei Templi, das vor allem für die gut erhaltenen griechischen Tempel bekannt ist:






Aber natürlich gibt es auch Spuren der späteren römischen Besiedlung:




Und auch die frühen Christen haben die Stätte genutzt, um ihre Toten zu bestatten:


Zwischen all den Denkmälern ist es sehr grün und das Klima dadurch angenehm:






Während die Olivenbäume noch Knospen haben, tragen die Mandelbäume bereits Früchte, die allerdings noch nicht reif sind.
Man kann von den Tempeln sowohl in Richtung Meer als auch hinüber zur Stadt schauen:


Da wir am Abend auf jeden Fall zum Meer zurückkehren werden, nehmen wir jetzt erstmal den Bus in Richtung Stadt. Agrigento wird die italienische Kulturhauptstadt 2025. Einige Ecken scheinen schon herausgeputzt zu sein, aber es erklärt vermutlich doch die vielen Baustellen, die man in der Stadt sieht.









In der Altstadt bewegt man sich mehr auf Treppen denn auf Straßen fort, was den Autoverkehr ganz natürlich einschränkt. Da, wo das nicht geht, gibt es entweder so gut wie keinen Bürgersteig oder das krasse Gegenteil:



Dem berühmtesten Sohn der Stadt – dem Schriftsteller Andrea Camilleri – kann man an einem Tischchen Gesellschaft leisten:

Nachdem man viele Treppen zum höchsten Punkt der Stadt erklommen hat, kommt man zur Kathedrale, die S. Geraldo geweiht ist:














Die Kathedrale ist prächtig – aber eine echte Besonderheit ist die Kurche S. Maria dei Greci, die um einen griechischen Tempel herum gebaut wurde. Um auch die Fundamente sehen zu können, ist ein Teil des Bodens gläsern:





Zum Abschied von Agrigento hat sich das Wetter geändert und das Meer zeigt sich von einer anderen Seite:
