Als wir einer Freundin zum Geburtstag gratulieren erzählt sie uns, dass sie mit ihrem Freund gerade im Urlaub an der Côte d’Azur ist. Bevor wir den Heimweg antreten, möchten wir gerne nochmal für ein paar Tage ans Meer und so beschließen wir, uns mit den beiden zu treffen.

Giens ist eine Halbinsel, die zu Hyéres gehört, und über zwei Tomboli mit dem Festland verbunden ist. Zwischen diesen beiden – heute zu Straßen ausgebauten – Dünen liegen Salinenfelder, in denen man Flamingos beobachten kann:

Die Halbinsel ist sehr auf den Tourismus ausgerichtet und so gibt es neben Ferienhäusern und -wohnungen auch mehrere Campingplätze. Wir entscheiden uns für La Tour Fondue und bekommen dort einen wirklich schönen Stellplatz:

Die Lage auf einer kleinen Landzunge bringt es mit sich, dass man täglich mit wunderschönen Sonnenauf- und Untergängen verwöhnt wird:

Entlang der Küste verläuft ein Teil des ‚Sentier littoral‘, zu deutsch: Küstenweg. Diese Wege, von denen es rund um Frankreich ca. 7.000 km gibt, wurden früher unter anderem durch Zöllner benutzt, um die Küsten zu kontrollieren. Seit einer Gesetzesänderung in den 70ern, durch die ein 3 km breiter Streifen sn jeder Küste für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, unabhängig davon ob sich das Gelände in Privatbesitz befindet oder nicht, erleben sie eine Renaissance als Wanderwege. Trittsicher sollte man sein, aber dafür wird man mit wunderschönen Ausblicken belohnt:

Da die Halbinsel auf einem Gebirgsausläufer liegt, geht es viel auf und ab und unsere eBikes leisten uns gute Dienste. So kommen wir auch in den Ort Giens selbst und auf den Markt:

Vor Giens liegen drei Inseln ohne Autoverkehr, deren größte – Porquerolles – mit einer Fähre zu erreichen ist. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen:

Neben viel unberührter Natur und herrlichen Stränden gibt es auch ein Städtchen mit einem Castell:

Link zur Landkarte