Ein Freund und offensichtlich aufmerksamer Leser unserer Berichte schickt uns eine Nachricht, keinesfalls das Keltenmuseum Bibracte zu versäumen, wenn wir schon im Morvan sind (@Mr. X: Du weißt, dass du gemeint bist. Danke für den Tipp!).

Nach einem Besuch des Museums mit viel theoretischem Hintergrund und etlichen Fundstücken der Ausgrabungen auf dem Gebiet der ehemaligen Hauptstadt des Keltenstamms der Heduer machen wir uns auf den Weg hinauf auf den Beuvray, denn die Kelten – so haben wir es im Museum gelernt – bauten ihre Städte stets auf Berge mit einer guten Weitsicht und mit natürlicher Wasserversorgung.

Schon der Weg hinauf durch den Wald ist wunderschön und manche Bäume zeigen eindrucksvoll, was die Natur vermag, wenn man sie nicht durch Waldbewirtschaftung daran hindert:

Wenn man bedenkt, dass die Heduer hier von ca. 100 vor bis 100 nach Christus lebten, ist es wirklich erstaunlich, wieviele Spuren bereits gefunden wurden – und es finden in jedem Sommer weitere Ausgrabungen statt:

Aber auch Spuren einer Nutzung nach der Zeit der Kelten sind zu sehen:

Als wir wieder zurück sind, knurrt uns der Magen und da man im Museum keine Einwände dagegen hat, bleiben wir einfach auf dem Parkplatz stehen und verbringen eine sehr ruhige Nacht:

Link zur Landkarte