Wie schon so oft lassen wir uns bei der Wahl unseres nächsten Ziels vom Wetter inspirieren und entscheiden uns für Arles, wo es auch einen gut gelegenen Campingplatz gibt.
Auf unserem Weg in die Stadt steht ein sehr ungewöhnliches Gebäude:

Dieser von einem amerikanischen Stararchitekten entworfene Turm ist ganz der Kunst gewidmet und kann daher auch von innen besichtigt werden:
Die Rutsche wirft die Frage auf, ob man durch Benutzung automatisch Teil eines Kunstwerks wird. Leider reicht unser Französisch nicht aus, um das herauszufinden.
Leider bereitet man sich gerade auf einige neue Ausstellungen ab Ende Mai vor, aber einiges wird trotzdem noch gezeigt. Udo ist angetan von einer Videoinstallation, aber mir ist die Musik zu laut. Aber so habe ich Zeit für eine Ausstellung von handgeschriebenen Zitaten:

Der Turm steht auf ehemaligem Bahngelände und auch das Drumherum ist sehenswert:
Aber auch der alte Stadtkern hat einiges zu bieten:
Arena und Amphitheater werden bis heute genutzt – die dafür installierten Veränderungen halten uns jedoch davon ab, den nicht zu knappen Eintritt für eine Besichtigung zu bezahlen. So schauen wir nur von außen und finden dabei auch eine Darstellung, wie die Arena im Mittelalter genutzt wurde:
Ebenfalls aus dem Mittelalter stammt das Recht, jeden Mittwoch und Samstag einen Markt abzuhalten und daran hält man bis heute fest:
Van Gogh hat für einige Jahre in Arles gelebt und so lassen wir uns einen Besuch des Museums mit seinem Namen nicht entgehen. Man kann sich unser Erstaunen vorstellen, als wir nur ein einziges Bild von ihm vorfinden – das noch dazu einen Park in Paris zeigt. Aber im Shop treffen wir ihn dann doch noch an:

Dafür schnappen wir uns am nächsten Tag die Räder und machen eine Tour zu einer Brücke an einem Kanal zwischen Arles und Fos, die er öfter gemalt hat:
Einmal mehr beeindrucken uns die Möglichkeiten, die man als Radfahrer in Frankreich hat! Eine Brücke über die Rhône hat zwei Etagen. Während oben der Autoverkehr rollt, gibt es unten einen Fußgänger- und Radweg, der nachts sogar beleuchtet wird:
























