Um den großen Rückreise-Wellen am Wochenende und dem damit einhergehenden Stau vor dem Gotthard-Tunnel zu entgehen, wollen wir kurz vor der schweizerischen Grenze noch einen Zwischenstopp einlegen. Durch googlen finden wir Camping La Famiglia und sind einerseits von den Beschreibungen sofort begeistert und andererseits auch neugierig, so dass wir uns dazu entschließen, das Wochenende dort zu verbringen.

Der Platz wird von einem Orden betrieben, den Figlie del Cuore Immaculata di Maria (Töchter des reinen Herzens Mariens). Er liegt in einem 28.000 qm großen Park einer alten lombardischen Villa und viele der Bäume sind so alt und groß, dass wir ihren Stamm zu zweit nicht umfassen können:

In dem Park stehen entlang der Wege einige Stationen, die zur religiösen Besinnung einladen – darüber hinaus ist wenig davon zu spüren, dass man sich auf dem Gelände eines Ordens befindet. Ab und zu läuft eine der Schwestern über das Gelände oder arbeitet in der Rezeption.

Parzellen sind in keiner Weise markiert und so hat man den Eindruck, als seien die Wohnwagen, -mobile und Zelte locker über die Wiesen gestreut. Ein perfekter Platz für einen erholsamen Tag, bevor wir uns auf die Heimreise machen, die wir an zwei Tagen – also mit entsprechend vielen Kilometern pro Tag – hinter uns bringen wollen.

Natürlich haben wir uns auch Malnate angeschaut, eine typische norditalienische Kleinstadt:

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