Unser nächstes Ziel ist wieder ein Agricamper – das Weingut Cantina del Vesuvio der Familie Russo am Fuß des Vesuvs. Wir werden begrüßt mit den Worten ‚Willkommen im Paradies‘ und tatsächlich ist es ein wirklich himmlischer Platz für unser Bumo:

Wir können uns direkt einer Führung durch Weinberge und -keller anschließen:

Dabei lernen wir viel über den Wein ‚Lacryma Christi‘, der aus Trauben gekeltert wird, die ursprünglich von den Griechen mit nach Italien gebracht wurden. Die anschließende Weinprobe wird von einem leckeren Menu begleitet:

Am nächsten Morgen nutzen wir den kostenlosen Shuttle-Service der Russos und lassen uns nach Pompeji bringen. Viele Straßen und Häuser des Areals sind verschlossen, vermutlich weil es nicht genügend Personal gibt, um überall die Corona-Auflagen umsetzen zu können. Aber es gibt immer noch genug zu sehen:

Am nächsten wollen wir gerne in den Parco nationale del Vesuvio, an dessen Rand das Weingut liegt. Es muss für uns gar nicht unbedingt eine Besteigung des Kraters sein, einfach eine Wanderung durch die Natur auf einem der 11 Wanderwege, über die man auf verschiedenen Seiten im Internet lesen kann. Aber wir lernen von unseren Gastgebern, dass jeder Besuch des Nationalparks seit 2017 nur noch mit einem Führer gestattet ist. Und die sind ausgebucht …

Und so entschließen wir uns, den Tag zu nutzen, um unser Wohnmobil zu putzen, das ist nach vier Wochen auch mal sehr lohnend und dank des angenehmen Klimas hier auch deutlich angenehmer als während der wirklich heißen Tage der letzten Wochen.

Als wir auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel Richtung Autobahn fahren, begegnet uns dieses Pferdefuhrwerk – wer hätte das gedacht im Jahr 2021 im Großraum Neapel?!

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