Neben Venedig gab es in unserer Planung nur ein Ziel, das von Anfang an feststand: Ein Besuch bei Edda Leone auf der Bufalara. Sie ist eine gute und langjährige Freundin, die uns großzügig in ihre Familie aufgenommen hat und die für mich wie eine Tante ist.

Von unseren letzten Besuchen kannten wir die Anfahrt und wussten, daß die letzten Meter eine besondere Herausforderung bergen würden:

Was auf dem Bild vielleicht gar nicht so wild erscheint, war in der Tat tückisch: Der Weg ausgewaschen vom Regen, so dass sich in der Mitte fast nur noch große, runde Kiesel befinden. Darauf sind die Räder unseres Wohnmobils so sehr durchgedreht, dass es tatsächlich unmöglich war, bis zum Hof zu fahren. Auf der Zufahrt zu einem Acker fand sich immerhin ein einigermaßen ebenes Fleckchen (wichtig für den Kühlschrank) und die Markise tut ein Übriges, die Ansaugluft zu kühlen:

So können wir hoffen, dass die Köstlichkeiten, die wir bei unseren letzten Stopps gekauft haben, trotz Temperaturen um die 40 Grad auch ohne Stromanschluss gut bleiben.

Ein absolutes Muss bei jedem Besuch hier ist die kleine Wanderung auf den hinter dem Hof liegenden Hügel, vorbei an den Ruinen eine mittelalterlichen Anlage bis zur Kirche Sant’Antonio Abate:

Weil es tagsüber so heiß ist, schlendern wir in den Abendstunden durch Matera, was auch seinen Reiz hat:

Aber letztlich beschließen wir doch, im Frühjahr noch einmal wieder zu kommen um die Erinnerung an all die Sehenswürdigkeiten aufzufrischen, die wir von vorherigen Besuchen kennen – jetzt ist es einfach zu heiß! So fällt unser Stopp hier kürzer aus, als wir es uns vorgestellt haben.

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