Man hört so viel darüber, dass in Folge der Corona-Pandemie in Venedig zur Zeit deutlich weniger Touristen sind als zuvor. Darum haben wir uns entschlossen, einen Schlenker in den Osten zu machen und stehen für diese Zeit im Camping Village Venezia, einem wirklich perfekt gelegenen Campingplatz für unser Vorhaben: Die Haltestelle für die Linie ins historische Zentrum ist nicht einmal 100 m entfernt und der Bus braucht weniger als 10 Minuten.

Auch sonst kann man über den Platz wirklich nur Gutes berichten: viele große und schattige Parzellen für die Wohnmobile, moderne und saubere Duschen mit ausreichend heißem Wasser, Swimmingpool und ein Restaurant mit guter Pizza.

Wir haben uns für unseren Besuch in Venedig ein Ticket für 3 Tage mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln gekauft. Dazu zählt nicht nur der Bus, der uns ins Zentrum bringt sondern auch die Vaporetti, die über die größeren Kanäle und durch die Lagune schippern. Und das haben wir intensiv genutzt:

Natürlich waren wir auch am Markusplatz – was aber bei jedem Touristen auf dem Programm steht 😉:

Uns hat es da doch mehr in andere Ecken gezogen. So haben wir am Abend unseres ersten Besuchstags auf Giudecca gegessen – mit Blick auf das Zentrum:

Am zweiten Tag sind wir schon früh los, denn wir wollen unbedingt den Fisch- und Gemüsemarkt besuchen. Und er ist wirklich sehenswert!

Da wir im Anschluss die östlichen Stadtteile erkunden wollten, konnten wir leider keinen Fisch mitnehmen. Darum sind wir nach ein paar Stunden Ruhe und vor allem frisch geduscht abends noch einmal in die Stadt gefahren, nicht nur um zu essen:

Abseits des Touristenstroms haben wir die schönsten Ecken und manches erstaunliche Detail gefunden:

Leider stand unser Vorhaben, das eine oder andere Museum zu besuchen, unter keinem guten Stern: Teils waren die Warteschlangen so lang, dass uns unsere Zeit in Venedig einfach zu kostbar war, um uns anzustellen, teils waren die Öffnungszeiten stark eingeschränkt und wir standen vor überraschend verschlossenen Türen.

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