Auf dem Weg zur Fähre erhaschen wir den ersten Blick auf Sizilien:

Es ist ziemlich diesig und das bleibt wohl die nächste Zeit auch so, wenn man den Wettervorhersagen trauen kann. Aber es ist trotzdem angenehm mild – was will man mehr?
Die Fähre ist klein und unspektakulär:

Die Crew weist die Fahrzeuge so dicht ein, dass es quasi unmöglich ist, auszusteigen. Da die Überfahrt nur eine gute Viertelstunde dauert, ist das auch kein Problem.
Wir haben uns entschlossen, nicht sofort weitezufahren sondern uns Messina anzuschauen. Bei park4night finden wir einen Stellplatz in der Stadt: Parking Via Bonino:

Länger würde man hier nicht bleiben aber es ist perfekt organisiert, bewacht und kostet aktuell nur 10 Euro pro Nacht.
Wir laufen zu Fuß in die Stadt und sind immer wieder begeistert von den Obst- und Gemüseständen – man beachte ganz besonders die Zitronen auf dem zweiten Bild:


Natürlich führt uns der Weg zum und in den Dom:






Aber es gibt auch noch einige etwas höher gelegene Kirchen in der Stadt, zu denen wir hinaufsteigen. Leider sind sie geschlossen aber der Ausblick von dort oben lohnt sich:







Mit hat es der Erzbischof angetan, der auf der Terrasse von S. Maria Montalto steht und zu Cristo Re hinüberblickt. Er lächelt so verschmitzt, dass man zu gerne wissen möchte, was er denkt …
Von hier oben kann man übrigens bis nach Kalabrien schauen:

Aber neben den Sakralbauten gibt es auch anderes zu sehen:










Wir sind insgesamt fast 12 km gelaufen und suchen daher für das Abendessen nach einem Restaurant in der Nähe. Tatsächlich soll in nur 150 m Entfernung eines sein – aber als wir uns durch das Industriegebiet nähern, kommen uns Zweifel:


Diesem Eindruck haben wir Gott sei Dank nicht getraut, denn das Essen ist köstlich!

