Vor mehr als 20 Jahren führte uns unser erster gemeinsamer Urlaub auch nach Neapel. Bei park4night finde ich einen Wohnmobilstellplatz in Pozzuoli, das zum Großraum Neapel gehört und von wo aus man mit der U-Bahn bis ins Zentrum fahren kann. Das klingt gut, und so beschließen wir diesen Platz anzusteuern und Neapel einen Besuch abzustatten. Unsere Anfahrt führt uns über die Hauptstraße und wir freuen uns schon aufs Einkaufen:

Als wir auf dem Platz ankommen, stellt sich heraus, dass die meisten – und schönsten – Plätze für eine Gruppenreise von 30 (!) spanischen Wohnmobilen reserviert sind. Dadurch werden wir so eingewiesen, dass wir auf der Fahrerseite keinen der Stauräume öffnen können. Noch dazu ist der Platz so schräg, dass unsere Luftfederung es nicht ausgleichen kann.

Und als sich dann noch herausstellt, dass die Duschen defekt sind und frühestens am Montag repariert werden können, entscheiden wir spontan, doch noch ein paar Kilometer weiterzufahren.

So landen wir auf einem kleinen Platz im Industriegebiet von Salerno. Er ist nicht nur umzäumt, video- und hundeüberwacht – auch eine Madonna trägt zum Schutz bei:

Und weil der Besitzer gerade mit seiner Familie beim Sonntagsausflug ist, vertrauen wir ihr auch unser Geld an, bevor wir weiterfahren:

Der Besitzer ist damit einverstanden und lädt uns per WhatsApp ein, beim nächsten Stopp seine Gäste zu sein.

Da wir den Abend unter anderem dazu genutzt haben, unser Fährticket nach Messina zu buchen, geht es am nächsten Morgen gleich weiter und Salerno muss wirklich auf einen nächsten Besuch warten.