Endlich können wir los – und haben uns überlegt, einige Wochen in der Region zwischen Ost-Frankreich, französischsprachiger Schweiz und Nordwest-Italien zu verbringen. Ich habe etwas über einen schönen Markt gelesen, der jeden Sonntag in Chablis stattfindet und weil wir Märkte lieben und Chablis auch sonst nicht schlecht klingt, steht unser erstes Ziel fest.

Da das aktuelle Regengebiet genau aus dieser Richtung kommt, nutzen wir den Regentag für die Fahrt und können so einen schönen und sonnigen Samstag für die Erkundung des Städtchens nutzen:

Natürlich besuchen wir auch die Kirche, die mit einem interessanten Portal aufwartet:

Chablis liegt am Serein, ein Fluss der ganz offensichtlich naturbelassen ist und daher immer wieder andere Anblicke bietet:

Am Abend belohnen wir uns mit einem Abendessen in einem sehr hübschen Restaurant:

Ich bin mutig und bestelle eine lokale Spezialität: Andouillette. Während ich den Geschmack noch ganz okay finde, führt die Konsistenz letztlich doch dazu, dass einiges davon auf dem Teller zurückbleibt. Spezialitäten sind halt manchmal wirklich speziell ….

Am Samstag gehen wir gleich morgens auf den Markt:

Da er als einer der schönsten Märkte Frankreichs angepriesen wurde, sind unsere Erwartungen hoch gesteckt – und werden nicht ganz erfüllt aber immerhin bekommen wir Brot, Eier sowie Käse und Salami fürs Frühstück sowie alles für ein sehr leckeres Abendessen:

Aber bevor es das gibt, machen wir erstmal eine schöne Wanderung durch die Weinberge rund um Chablis:

Unterwegs glauben wir, einen Kolibri zu sehen – und später am Campingplatz nochmal. Das kann doch nicht sein! Google findet die Erklärung: Es handelt sich um ein Taubenschwänzchen und ist leider viel zu schnell, als das mir ein Foto gelungen wäre 😞

Link zur Landkarte