Zum Auftakt unserer Herbstreise, die hauptsächlich durch Frankreich führen soll, wollen wir meine Schwester und ihren Mann in Frankfurt besuchen. Wir sind schon am Nachmittag dort, bevor der Arbeitstag zu Ende ist und so packen wir die Räder aus und fahren ins Zentrum. Insbesondere die Kleinmarkthalle hat es uns angetan:

Zum Abendessen radeln wir nach Bornheim und finden einen Platz im wunderschönen Sommergarten des Ratskellers:

Nach einem Abschluss mit – für Frankfurt natürlich sehr passendem und erstaunlich leckeren – Apfelsecco liegen wir gegen Mitternacht in unserem Wohnmobil im Bett.

Leider nicht für lange – gegen 3 Uhr werden wir von einem vernehmlichen Brummen, begleitet von Plätschern, geweckt. Als wir auf die Anzeige schauen, ist unser Frischwassertank, den wir zu Hause noch voll gemacht hatten, nur noch zu 50% gefüllt. Für die nächsten drei Stunden sind wir damit beschäftigt, mit einer Kaffeetasse Wasser aus dem Doppelboden zu schöpfen, mit Küchenhandtüchern und Aufnehmern Böden und Fächer trocken zu wischen und durchnässte Gepäckstücke so zu lagern, dass der Schaden nicht noch größer wird.

An Fotos haben wir in dieser Situation wirklich keinen Gedanken verschwendet. Im Nachhinein tut uns das Leid aber nochmals erleben möchten wir so eine Situation dennoch nicht.

Da wir nur knapp 200 km von zu Hause entfernt sind, beschließen wir, nach Köln zurück zu kehren. Hier wurde die Ursache gefunden und ebenso beseitigt wie alle anderen Folgen dieses Intermezzos und nach drei Tagen sind wir nun wieder auf dem Weg nach Frankreich …

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